MusikAgentur
MusikAgentur Nottuln e.V.
Nottuln e.V.

 

Aktuelles
Der Verein
Der Vorstand
Mitglied werden
Kontakt
Archiv/Presse
Kooperationen
Sozialfonds
Impressum

 

 

 

Zur Homepage von Nottuln

  MusikAgentur Nottuln e-V.
Konzerte Instrumente Räume Ensembles Unterricht

Westfälische Nachrichten, 8. Februar 2011

„Harmonie du soir“ erfreute Zuhörer

Yvonne Schabarum mit der Oboe und Johannes Freiburg am Klavier unterhielten ihr Publikum aufs Beste.Foto:
Yvonne Schabarum mit der Oboe und Johannes Freiburg am Klavier unterhielten ihr Publikum aufs Beste.
Foto: Marita Strothe

Nottuln - Als Sigrid Bürger, Vorsitzende der MusikAgentur Nottuln, die Besucher in der Alten Amtmannei begrüßte, versicherte sie, dass sie mit „Harmonie du soir“ ein großes Konzert, was den Anspruch anbelange, und ein kleines Konzert, was die Länge anbelange, erwarten dürften.

Werke der Romantik hatten Yvonne Schabarum (Oboe) und Johannes Freiburg (Piano) mitgebracht. Unterhaltungsmusik der damaligen Zeit präsentierte das Duo zu Beginn mit „Solo de Concours op. 33“ von Charles Colin, einem Klavier- und Oboenvirtuosen, der heute gar nicht mehr so bekannt ist. Danach kündigte Freiburg Auszüge aus der „Suite bergamasque“ von Claude Debussy an. „Die damalige Form von Tänzen“, erinnerte er und erfreute die Zuhörer mit seinen Soli der „Prélude“ und „Clair de lune“.

„Ein Orchesterstückchen für Oboe“ erwartete danach die Besucher. Mit „Morceau de salon op. 228“ von Johannes Wenceslaus Kalliwoda hatte sich das Duo ein weiteres Stück eines heute ziemlich vergessenen Komponisten ausgesucht, der zu seiner Zeit (1801-1866) aber sehr berühmt war.

Beim „Liebestraum Nr. 1-3“ von Franz Liszt übernahm Schabarum das Vortragen der Gedichte von Uhland und Freiligrath, die der Komponist den Klavierstücken vorangestellt hatte. Mit dem „Gran Concerto“ von Antonio Pasculli, das dieser zur Oper „I Vespri Siciliani“ von Verdi geschrieben hatte, präsentierten die Musiker zum Schluss ein Oboenkonzert mit Pianobegleitung.

Mit viel Applaus und Blumen wurden Schabarum und Freiburg für ein beeindruckendes Hörerlebnis belohnt. Und weil die Zuhörer die beiden noch nicht gehen lassen wollten, ließen sie sich mit „Die Waldhexe“ zu einer besonderen Zugabe animieren.

VON MARITA STROTHE, NOTTULN