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Westfälische Nachrichten, 17. Juni 2010

Gut eingestimmtes Ensemble

Das sechste Projektorchester unter der   Leitung von Johannes Sandberger (r.) bot in der Alten Amtmannei einen   bunten Reigen aus Stücken verschiedener Stilrichtungen.Foto:
Das sechste Projektorchester unter der Leitung von Johannes Sandberger (r.) bot in der Alten Amtmannei einen bunten Reigen aus Stücken verschiedener Stilrichtungen. Foto: Sabine Damhorst

Nottuln - Es hat schon Tradition und ist fester Bestandteil im Kulturleben Nottulns geworden, dass Jugendliche und Erwachsene sich gemeinsam einmal jährlich unter der Gesamtleitung von Johannes Sandberger treffen, um miteinander zu musizieren. Am Mittwochabend war es dann soweit. Nach wochenlanger Übungsphase traf sich das gut eingestimmte 18-köpfige inzwischen sechste Projektorchester in der Alten Amtmannei, um sein Publikum zu unterhalten.

Mit Violine, Quer- und Blockflöte, Klarinette, Fagott, Tuba und Klavier sicher ein Ensemble mit ungewöhnlicher Besetzung, das durch eine große Bandbreite der Klangmöglichkeiten helle und dunkle Farbnuancen schön zum Klingen brachte.

Das Programm begann mit einer Reihe flotter Tanzsätze aus dem Barockzeitalter. Georg Friedrich Händel und Henry Purcell sind die bekanntesten Komponisten, von denen zu hören war. Die Basslinie gab den Stücken gute Kontur. Fröhlich, kunstvoll und leicht klang es. „Artifiziell und polyphon“ nannte Sandberger die Kompositionen. Mit drei Arrangements aus der Welt der Popmusik ging es weiter: Melodien der Beatles, von Abba und Queen erfreuten die Ohren der Zuhörer, Evergreens, die wohl allen bekannt waren.

Dann folgte Filmmusik aus „Titanic“ und „Fluch der Karibik“, letzteres war der Höhepunkt der Aufführung. Als zweite Zugabe spielte das Orchester die karibischen Piratenthemen unübersehbar auch zur Freude der Musiker noch einmal. Wild, dramatisch und sogar eine Spur besser und pointierter als beim ersten Mal.

Ein gelungenes Konzert, das reichlich verdienten Applaus bekam.

VON SABINE DAMHORST, NOTTULN